Die Expertengruppe der Plattform Innovation 2011-2016

   Prof. Dr. Alexander Gerybadze, Universität Hohenheim
   

Prof. Dr. Alexander Gerybadze leitet die deutsche Expertengruppe im Rahmen der Deutsch-Chinesischen Plattform für Innovation. Seine Forschungs- und Beratungsschwerpunkte liegen im Vergleich von Nationalen Innovationssystemen und in der Abstimmung zwischen Innovationsstrategien von Unternehmen und Innovationspolitik.  Zwischen 2009 und 2014 war er Mitglied der Expertenkommission Forschung und Innovation der Bundesregierung (EFI). Er ist Inhaber des Lehrstuhls für Internationales Management an der Universität Hohenheim und betreut dort Lehr- und Forschungsprogramme zur Innovation und Internationalisierung, u.a. mit Fokus auf Asien. Prof. Dr. Gerybadze studierte Wirtschaftswissenschaften, Mathematik und Business Administration in Heidelberg und Stanford. Zwischen seiner Promotion und Habilitation ging er einer zehnjährigen Praxistätigkeit (Arthur D. Little International) nach. Seit 1991 ist er zudem auch als Hochschullehrer in St. Gallen (1991-95) und in Stuttgart-Hohenheim (seit 1996) tätig.

 


 

   Dr. Margot Schüller, German Institute of Global and Area Studies (GIGA)
 

Dr. Margot Schüller ist Senior Research Fellow und Deputy Director des GIGA Institute of Asian Studies in Hamburg. Neben Vorträgen und Seminaren zur ökonomischen Entwicklung in China und Ostasien an deutschen und ausländischen Forschungsinstitutionen ist Margot Schüller  in Beratungstätigkeiten für Regierungs- und Privatinstitutionen involviert. Nach ihrem Studium der Betriebswirtschaft, der Volkswirtschaft und einem zweijährigen Sprach- und Forschungsaufenthalt in China promovierte sie über die Reform der  ländlichen Eigentumsrechte in China. Am GIGA arbeitet sie im Forschungsschwerpunkt Sozioökonomische Herausforderungen der Globalisierung. Ihre Forschungsthemen sind die Transformation des chinesischen Wirtschaftssystems, das  chinesische Innovationssystem im internationalen  Vergleich sowie die Globalisierung chinesischer Unternehmen und ihre grenzüberschreitenden F&E-Aktivitäten.  

 

 

   Dr. Georg Licht, Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH (ZEW)
 

Dr. Georg Licht ist Leiter des Forschungsbereichs „Industrieökonomik und Internationale Unternehmensführung“ am Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH (ZEW) Mannheim. Die Doktorwürde erhielt er von der Universität Augsburg. Seine Forschungsinteressen beinhalten Innovationsökonomik und technologischen Wandel sowie Unternehmertum und Kleine und Mittelständische Unternehmen (KMU). In den 1990er Jahren entwickelte er die deutsche Innovationsumfrage (inklusive der ersten vollständigen Innovationserhebung zum Dienstleistungssektor), welche Grundlage für das deutsche Community Innovation Survey (CIS) wurde. Er war Mitglied in verschiedenen hochrangigen Beratungsgremien für das Directorate-General for Research (u. a. in der Gruppe „Knowledge of Growth“ und dem „Eurostars“-Evaluierungsgremium). Er war Berater für die OECD (u. a.  als Mitglied von National Experts on Science and Technology Indicators (NESTI)) und für das Bundesministerium für Forschung und Bildung (BMBF). Zurzeit ist er Leiter des Mannheim Center of Competition and Innovation (MaCCI). Dr. Licht war Visiting Researcher am Department of Economics des Massachusetts Institute of Technology (MIT). Seine Forschungsschwerpunkte sind Innovationspolitik und Politik für die Entwicklung von jungen Hightech-Unternehmen. Gegenwärtig bereitet er im Rahmen von MaCCI eine Konferenz zum Thema „State Aid Modernization“ vor.

 

 

 Dr. Thomas Pattloch, TaylorWessing
 

Thomas Pattloch studierte an der LMU München und wurde 2001 als Rechtsanwalt zugelassen. Zwischen 1993 bis 1994 studierte er Chinesisch an der renommierten Shifan Universität in Taipei. Von 1998 bis 2003 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Asienteam des Max-Planck Instituts für Patent, Urheber- und Wettbewerbsrecht in München.Von Juli 2003 bis März 2006 war er als Rechtsanwalt in Shanghai im Bereich des Geistigen Eigentums und Wettbewerbsrecht sowie als Chairman der Intellectual Property Working Group der EUCCC tätig. Ab April 2006 war er als "Intellectual Property Officer" der Europäischen Kommission in Beijing verantwortlich für die Förderung und Unterstützung der Kooperation zwischen EU und China bezüglich sämtlicher Angelegenheiten des geistigen Eigentums, einschließlich der verschiedenen politischen Dialoge im Bereich des Patentschutzes und verwandten Gebieten wie zollrechtlicher Schutz, Wettbewerbsrecht und geistiges Eigentum, Standardisierung und Technologietransfer. Eine zusätzliche wichtige Aufgabe bestand im Dialog und der Unterstützung von europäischen Unternehmen in China. Seit April 2011 ist Herr Pattloch für die internationale Anwaltskanzlei Taylor Wessing als Partner und Mandarin-Speaker verantwortlich für den Bereich China IP. Sein Tätigkeitsschwerpunkt umfasst alle Aspekte des geistigen Eigentums in China und teilweise Südostasien, Innovationskooperationen, Technologietransfer sowie wettbewerbsrechtliche Fragestellungen. Herr Pattloch unterstützt das BMBF als Experte für die Deutsch-Chinesische Innovationsplattform. Er ist Senator im Senat der Wirtschaft.

 

 

 

 Dr. Rainer Frietsch, Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI)
 

Dr. Rainer Frietsch, Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) absolvierte eine  Ausbildung zum Kaufmann im Groß- und Außenhandel. Zusätzlich hält er ein Diplom in Sozialwissenschaften der Universität Mannheim und einen Doktorgrad in Wirtschaftswissenschaften von dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Seit Oktober 2000 ist er am Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) in Karlsruhe tätig. Dr. Rainer Frietsch ist stellvertretender Leiter des Competence Center Politik und Regionen und Leiter des Geschäftsfeldes Innovationsindikatoren. Er ist außerdem Visiting Professor am Institute of Policy and Management der Chinesischen Akademie der Wissenschaften (CAS). Seine Arbeit beinhaltet: Patentstatistiken, Bibliometrie, ökonomische und soziale Indikatoren, technologische Zukunftsforschung, wissenschaftliche und technologische Wettbewerbsfähigkeit von Nationen, das deutsche Innovationssystem und das chinesische Innovationssystem.

 


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